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Vom
22. September bis 6. Oktober weilten 16 Mitglieder und 10 Freunde der Sorbischen
Volkstanzgruppe Zeißig e.V. in vier Südstaaten der USA.
Erste
Station und Hauptziel unserer Reise war Serbin im Bundesstaat Texas. Texas ist
das „COWBOY-Land“ mit einer der höchsten Lebensqualitäten in Amerika. Es
hat eine wunderschöne Landschaft, mit sanft geschwungenen Hügeln, glitzernden
Seen und wild wachsenden Blumen. Sonst so zu erleben, aber die heurige
Trockenheit lässt davon nicht viel übrig! Seit der Wetteraufzeichnung hat das
Jahr 2011 den heißesten Sommer: Hitze, Dürre, Futter- und Wasserknappheit, Brände
und verendende Tiere. 80 Tage herrschten Temperaturen über 100°F ( 35°C).
Vom
Flugplatz in Houston (viertgrößte Stadt der USA) wurden wir am Donnerstag mit
dem Bus abgeholt und nach dreistündiger Fahrt von den Serbinern herzlich
empfangen. Quartiersgeber, Tanzgruppenmitglieder und unsere „gecharterte
Abteilung“ sowie Organisatoren des Wendish-Festes fanden sich zu einem Begrüßungstrunk
und zum Essen ein.
Der
Freitag und Samstagvormittag standen für uns und unsere Gastgeber zur freien
Verfügung. Auf dem Tagesplan standen u.a.: Shopping, Jagdteilnahme, Schießübungen,
Football, Museumsbesuche, Farmbesichtigungen…
Am
Samstagnachmittag fand unsere Generalprobe statt, die schon viele Neugierige
anlockte.
Mit
inhaltsreichen Gesprächen, einem erweiterten Umtrunk und einem kleinen Imbiss, beendeten wir den gemeinsamen Abend.
Sonntag,
25. September 2011:
„TWENTY-THIRD
ANNUAL WENDISH FEST” (23. Wendish-Fest)
Das
Wendish-Fest, diesmal aus Anlass des 200. Geburtstages von Jan Kilian und zum
Gedenken an ihn als Pfarrer, Dichter und Emigranten sowie an seine Weggefährten,
wurde zum Höhepunkt unserer Reise. In unseren schönen sorbischen Trachten
gaben wir dem deutschen Gottesdienst in der „St Paul Lutheran Church“ Serbin
ein besonderes Gepräge und entzückten die Kirchengänger mit einer besonderen
Überraschung, dem Sologesang von Carolin Hanusch. Auch unser fast zweistündiger
Auftritt vor ca. 2000 Zuschauern und Gästen, unter extremen Bedingungen, 40°C
und einer staubigen Bühne a la Druschplatzromantik, hinterließ bleibende
Erinnerungen und festigte unsere Freundschaft. So entsprachen wir auch dem
texanischen Staatsmotto “Friendship“ und konnten unserem Zeißig und somit
der Lausitz zu Bekanntheit und Anerkennung verhelfen.
Rundreise:
Weitere
Stationen unserer Reise waren Dallas/Fort Worth, die Stadt, in der das Erbe des
amerikanischen Westens bewahrt wird, und Little Rock, die Hauptstadt Arkansas,
wo wir eine persönliche Begegnung mit Mr. Clinton nur um wenige Stunden
verfehlt haben.
Nach
der Überquerung des längsten Flusses der Welt, dem Mississippi, erreichten wir
den Bundesstaat Tennessee. Die Städte Memphis, Nashville (Hauptstadt) und
Lynchburg, mit ihren historischen Geschichten und Bildern, ließen unseren
Aufenthalt zu einem weiteren Erlebnis werden. Das Sun Studio in Memphis bot den
Elvis-Fans auch Gelegenheit, sich als „Superstar“ zu fühlen.
Am
3. 10. 2011 erreichten wir unsere letzte Station, Atlanta, die Hauptstadt von
Georgia, früher das Herz der Südstaaten. Zwei
Tage später traten wir dann nach ca. 1536 Meilen bzw. 2458 km Busfahrt die
Heimreise an.
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Fotoshow geht es hier!
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