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3. Zeißiger
Hoffest am 22. und 23. September 2007
„Super,
ausgezeichnet, wunderbar“, so der einhellige Kommentar der Gäste und
Gastgeber des Hoffestes in Zeißig. Selbst das Wetter hätten die
Organisatoren nicht besser planen können. Katharina Fuss, Tanzleiterin
der anlässlich des Hoffestes zu Gast weilenden siebenbürgischen
Volkstanzgruppe aus Herzogenaurach (nähe Nürnberg), brachte es auf
den Punkt: „Wetter passt, Leute sehr freundlich, wir fühlen uns wie
bei Freunden“.

Nach
dem gut besuchten Gottesdienst im Hof Wuschko mit Pfarrer Nagel und dem
Posaunenchor segnete Superintendent Koch die Gäste im Zeißighof und
sprach im Gebet den Wunsch nach Erhaltung guter Nachbarschaft zwischen
den Menschen aus: „Der Zeißighof ist ein solcher Ort der
Gemeinschaft, den es zu erhalten gilt.“
Es
war schier unmöglich, sich alle Details der thematischen
Präsentationen in acht Höfen und an verschiedenen Stationen auf der
Dorfaue anzusehen. Ständig gut besucht auch der Zeißighof mit den
vielfältigen Aktivitäten bäuerlicher Tätigkeiten und der Ausstellung
historischer Bild- und Textdokumente im neu sanierten Westflügel.
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens brachte der Kulturverein eine
Chronik über das Wachsen und Werden
der einzelnen Gruppen heraus.
Höhepunkt
des Festes war das Folklore- programm am Nachmittag auf der Freilichtbühne.
Dazu hatte sich die Zeißiger Tanzgruppe neben den Gästen aus
Herzogenaurach die Tanzgruppen aus Bröthen und Schwarzkollm eingeladen.
Weitere Mitwirkende in dem vom Braška Jakob Müller aus Königswartha
in Deutsch und Sorbisch moderierten Programm waren die Crostwitzer
Blasmusikanten, der Chor Seidewinkel und die Kinder des „Lutki-Hauses“.
Am
Abend sorgten die Mitglieder des
Kulturvereins selbst, unterstützt von ihren Gästen, mit stimmungsvoller
Livemusik im Zeißighof für den gemütlichen Ausklang des Tages
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